Direkt zum Inhalt

Sachlich. Unabhängig. Quellenbasiert.

Sicherheitslage.org Informieren. Einordnen. Handeln. Suche
Menü

Raub

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Heilbronn und des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 15.05.2026 - Nach Raub von Pkw in Bad Wimpfen, Tatverdächtiger in Hessen vorläufig festgenommen

POL-MA berichtet mit Meldezeit 15.05.2026 13:14 Uhr.

Angaben nur gemäß Quelle, ohne eigene Bewertung.

Gemeldet 15.05.2026 13:14 Uhr · Heilbronn, Deutschland

Polizeipräsenz bei Nacht in Heilbronn – Symbolbild

HEILBRONN

Symbolbild: Polizeipräsenz in Heilbronn. Das Bild zeigt nicht den konkreten Tatort.

Am Mittwochnachmittag, gegen 17:15 Uhr, soll sich ein 52-Jähriger unter Gewaltanwendung eines silbernen Kleinwagens bemächtigt haben und mit diesem in Richtung Autobahnanschlussstelle Bad Rappenau gefahren sein. Der Wagen stand zuvor mit geöffneter Heckklappe auf einem Parkplatz zwischen Bad Wimpfen und Bad Rappenau. Im Kofferraum befand sich ein Hundewelpe in einer Transportbox. Ab 17:35 Uhr erreichten das Polizeipräsidium Heilbronn mehrere Notrufe, wonach ein silberner Kleinwagen mit geöffneter Heckklappe verkehrswidrig fahren würde. Zunächst fuhr der Mann über die Landesstraße 530 in Richtung Bad Wimpfen. Dort soll er einen weiteren Pkw touchiert haben und von der Unfallstelle in Richtung Anschlussstelle Bad Rappenau geflüchtet sein. Zeugen meldeten die Auffahrt des Wagens in Richtung Mannheim. Gegen 18 Uhr konnte der Flüchtende an der Autobahnanschlussstelle Wiesloch-Rauenberg durch die Verkehrspolizei Mannheim gesichtet werden. Mehrere Anhalteversuche blieben erfolglos. Der 52-Jährige setzte seine Flucht über die Bundesautobahn 6, 67 und 5 in Richtung Darmstadt fort. Hierbei missachtete er polizeiliche Anhaltezeichen, befuhr mehrfach den Standstreifen, umfuhr stockenden Verkehr, kollidierte mit Baustellenabsicherungen und gefährdete wiederholt eingesetzte Polizeikräfte sowie unbeteiligte Verkehrsteilnehmer. Gegen 18:40 Uhr konnte das Fahrzeug im Zuständigkeitsbereich der Landespolizei Hessen auf der BAB 5 unter Beteiligung mehrerer Polizeifahrzeuge zum Stillstand gebracht werden. Da sich der 52-Jährige bei der anschließenden Festnahme vehement wehrte, mussten die Beamten Pfefferspray einsetzen. Eine Polizeibeamtin des Polizeipräsidiums Mannheim und ein Polizeibeamter der Landespolizei Hessen wurden im Zusammenhang mit dem Anhaltevorgang verletzt. Insgesamt vier Dienstfahrzeuge der Polizei wurden während der Verfolgungsfahrt beschädigt. Zwei davon sind nicht mehr fahrbereit. Am gestohlenen Opel Astra entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Der 52-Jährige wurde am Donnerstag einem Haftrichter beim Amtsgericht Heilbronn vorgeführt. Der von der Staatsanwaltschaft Heilbronn beantragte Haftbefehl wegen des Verdachts des Raubes und diverser Straßenverkehrsdelikte (insbesondere gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, verbotene Kraftfahrzeugrennen und Fahren ohne Fahrerlaubnis) und gefährlicher Körperverletzung wurde erlassen und in Vollzug gesetzt. Der Tatverdächtige wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die Polizei Heilbronn sucht weitere Verkehrsteilnehmer die durch die Fahrweise des Mannes gefährdet wurden. Diese werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07134 513-0 bei der Verkehrspolizeiinspektion Weinsberg zu melden. Die Hintergründe der Tat sind bislang unklar.

Ereignis:
Raub
Ort:
Heilbronn
Bundesland/Region:
Baden-Württemberg
Land:
Deutschland
Tatdatum:
13.05.2026
Tatzeit:
nicht aus der Quelle ableitbar
Meldezeit:
15.05.2026 13:14 Uhr
Quelle/Distribution:
Presseportal Blaulicht
Herausgeber:
POL-MA
Original-URL:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/14915/6275711
Vorgangsnummer:
POL-MA
Tatmittel:
nicht sicher ableitbar

Angaben gemäß der genannten Quelle. Keine eigene Tatsachenfeststellung über den Quelleninhalt hinaus.

Unsere Themen

Unsere Prinzipien

Hilfe & Unterstützung

Wer Gewalt erlebt oder sich Sorgen um eine andere Person macht, muss damit nicht allein bleiben. Es gibt professionelle Beratung, die zuhört, einordnet und über die nächsten Schritte informiert – unabhängig davon, ob bereits eine Anzeige erstattet wurde.

Logo Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen, Rufnummer 116 016, hilfetelefon.de

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen

116 016

Beim Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen" beraten qualifizierte Fachkräfte Betroffene, Angehörige und Menschen aus dem sozialen Umfeld. Die Beraterinnen informieren über Schutzmöglichkeiten und vermitteln auf Wunsch an Unterstützungsangebote vor Ort.

  • Kostenfrei
  • Anonym
  • Rund um die Uhr erreichbar
  • Mehrsprachige Beratung
  • Barrierearm, auch online

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen" ist ein Angebot des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA). Sicherheitslage.org steht in keiner geschäftlichen Verbindung zu diesem Angebot.

Bei akuter Gefahr wenden Sie sich sofort an die Polizei unter 110, im medizinischen Notfall an 112.