Direkt zum Inhalt

Sachlich. Unabhängig. Quellenbasiert.

Sicherheitslage.org Informieren. Einordnen. Handeln. Suche
Menü

Versuchtes Tötungsdelikt

Staatsanwaltschaft Heilbronn und Polizeipräsidium Ludwigsburg: Bönnigheim: 48-Jähriger nach versuchtem Tötungsdelikt in Haft

POL-LB berichtet mit Meldezeit 04.08.2026 15:43 Uhr zu einem Ereignis in Ludwigsburg.

Angaben nur gemäß Quelle, ohne eigene Bewertung.

Gemeldet 04.08.2026 15:43 Uhr · Tatzeit gegen 23:15 Uhr · Ludwigsburg, Deutschland

Polizeipräsenz bei Nacht in Ludwigsburg – Symbolbild

LUDWIGSBURG

Symbolbild: Polizeipräsenz in Ludwigsburg. Das Bild zeigt nicht den konkreten Tatort.

Seit vergangenem Samstag, 01.08.2026 befindet sich ein 48-jähriger Mann in Untersuchungshaft. Ihm wird vorgeworfen, er habe versucht, am Freitagabend in Bönnigheim einen 59-Jährigen zu töten.

Das 59-jährige Opfer war am 31.07.2026 gegen 23:15 Uhr zusammen mit einer 19-jährigen Freundin mit dem Fahrrad auf dem Schmiedsberger Weg in Bönnigheim unterwegs. Auf Höhe des dortigen Friedhofs hielten die beiden an, um sich mit zwei Bekannten zu unterhalten. Der 48-Jährige soll mit seinem Renault den Schmiedsberger Weg entlanggefahren sein, stark beschleunigt und das Fahrzeug gezielt in Richtung des dort stehenden 59-Jährigen gelenkt haben, mutmaßlich um diesen zu überfahren. Der 59-Jährige konnte sich durch einen Sprung zur Seite retten, so dass lediglich sein Fahrrad von dem Renault erfasst wurde. In der Folge soll der 48-Jährige ausgestiegen und mit einem Messer gezielt auf den 59-Jährigen losgegangen sein, wobei er seinem Opfer mehrere Schnittwunden am Oberkörper zugefügt haben soll, bis er von den zwei weiteren anwesenden Männern überwältigt werden konnte. Hintergrund für die Auseinandersetzung dürften mutmaßlich andauernde Streitigkeiten der beiden Männer im persönlichen Bereich gewesen sein.

Der 59-Jährige wurde durch den Angriff erheblich verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, das er jedoch nach Versorgung der Wunden wieder verlassen konnte. Der 48-jährige Angreifer wurde noch am Tatort von Einsatzkräften der Polizei vorläufig festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heilbronn am Folgetag einem Haftrichter beim Amtsgericht Heilbronn vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung gegen den 48-Jährigen, setzte ihn in Vollzug und wies den Tatverdächtigen mit italienischer Staatsangehörigkeit in eine Justizvollzugsanstalt ein. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg dauern an.

Ereignis:
Versuchtes Tötungsdelikt
Ort:
Ludwigsburg
Bundesland/Region:
Baden-Württemberg
Land:
Deutschland
Tatdatum:
nicht aus der Quelle ableitbar
Tatzeit:
gegen 23:15 Uhr
Meldezeit:
04.08.2026 15:43 Uhr
Quelle/Distribution:
Presseportal Blaulicht
Herausgeber:
POL-LB
Original-URL:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110974/6327361
Vorgangsnummer:
POL-LB
Tatmittel:
Messer (unspezifisch)

Angaben gemäß der genannten Quelle. Keine eigene Tatsachenfeststellung über den Quelleninhalt hinaus.

Unsere Themen

Unsere Prinzipien

Hilfe & Unterstützung

Wer Gewalt erlebt oder sich Sorgen um eine andere Person macht, muss damit nicht allein bleiben. Es gibt professionelle Beratung, die zuhört, einordnet und über die nächsten Schritte informiert – unabhängig davon, ob bereits eine Anzeige erstattet wurde.

Logo Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen, Rufnummer 116 016, hilfetelefon.de

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen

116 016

Beim Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen" beraten qualifizierte Fachkräfte Betroffene, Angehörige und Menschen aus dem sozialen Umfeld. Die Beraterinnen informieren über Schutzmöglichkeiten und vermitteln auf Wunsch an Unterstützungsangebote vor Ort.

  • Kostenfrei
  • Anonym
  • Rund um die Uhr erreichbar
  • Mehrsprachige Beratung
  • Barrierearm, auch online

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen" ist ein Angebot des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA). Sicherheitslage.org steht in keiner geschäftlichen Verbindung zu diesem Angebot.

Bei akuter Gefahr wenden Sie sich sofort an die Polizei unter 110, im medizinischen Notfall an 112.