Direkt zum Inhalt

Sachlich. Unabhängig. Quellenbasiert.

Sicherheitslage.org Informieren. Einordnen. Handeln. Suche
Menü

Schusswaffendelikt

LKA-BW: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Ulm, des PP Ulm und des LKA BW: Polizeilicher Schusswaffengebrauch in Wangen bei Göppingen

Presseportal Blaulicht berichtet mit Meldezeit 12.02.2026 11:30 Uhr zu einem Ereignis in Stuttgart.

Angaben nur gemäß Quelle, ohne eigene Bewertung.

Gemeldet 12.02.2026 11:30 Uhr · Stuttgart, Deutschland

Polizeipräsenz bei Nacht in Stuttgart – Symbolbild

STUTTGART

Symbolbild: Polizeipräsenz in Stuttgart. Das Bild zeigt nicht den konkreten Tatort.

Folgemeldung zur Pressemeldung vom 7. Februar (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110980/6212252)

Die Staatsanwaltschaft Ulm und das Polizeipräsidium Ulm führen die Ermittlungen gegen einen 20-jährigen Ukrainer, der im Verdacht steht, am 6. Februar 2026 mehrere Hausmitbewohner und Polizeibeamten mit einer augenscheinlichen Schusswaffe bedroht zu haben, fort. Auch dauern die Ermittlungen des Landeskriminalamts Baden-Württemberg und der Staatsanwaltschaft Ulm zum polizeilichen Schusswaffengebrauch, bei dem der Tatverdächtige verletzt wurde, an. Der stark alkoholisierte 20-jährige habe zunächst versucht, sich gewaltsam Zugang zu einer Nachbarwohnung zu verschaffen. Die Bewohner habe er sodann bedroht. Bei Eintreffen der hinzugerufenen Polizeibeamten zog er sich in seine Wohnung zurück. Dabei habe er mit der Erschießung der Polizeibeamten gedroht. Kurz danach habe er seine Wohnungstür geöffnet, mit einer augenscheinlich echt aussehenden Schusswaffe auf die Beamten gezielt und mindestens zwei Mal den Abzug betätigt, ohne dass sich ein Schuss löste. Durch die Polizeikräfte wurde daraufhin das Gebäude umstellt und das SEK angefordert. Während der Umstellung habe der 20-Jährige geäußert, dass er eine Geisel und eine Handgranate habe. Im weiteren Verlauf erschien der Mann auf dem Balkon und habe mit der Pistole auf Kräfte der Umstellung gezielt, woraufhin es zur Schussabgabe durch einen SEK-Beamten kam. Wie sich im Laufe der Ermittlungen zeigte, handelte es sich bei der Waffe des 20-Jährigen um eine täuschend echt aussehende Spielzeugwaffe. Der Mann wurde zunächst im Krankenhaus behandelt, wo er auch gegenüber dem Klinikpersonal Drohungen äußerte. Aktuell befindet er sich in einer psychiatrischen Einrichtung. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Hausfriedensbruch eingeleitet.

Ereignis:
Schusswaffendelikt
Ort:
Stuttgart
Bundesland/Region:
Baden-Württemberg
Land:
Deutschland
Tatdatum:
06.02.2026
Tatzeit:
nicht aus der Quelle ableitbar
Meldezeit:
12.02.2026 11:30 Uhr
Quelle/Distribution:
Presseportal Blaulicht
Herausgeber:
Presseportal Blaulicht
Original-URL:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110980/6215577
Tatmittel:
nicht sicher ableitbar

Angaben gemäß der genannten Quelle. Keine eigene Tatsachenfeststellung über den Quelleninhalt hinaus.

Unsere Themen

Unsere Prinzipien

Hilfe & Unterstützung

Wer Gewalt erlebt oder sich Sorgen um eine andere Person macht, muss damit nicht allein bleiben. Es gibt professionelle Beratung, die zuhört, einordnet und über die nächsten Schritte informiert – unabhängig davon, ob bereits eine Anzeige erstattet wurde.

Logo Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen, Rufnummer 116 016, hilfetelefon.de

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen

116 016

Beim Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen" beraten qualifizierte Fachkräfte Betroffene, Angehörige und Menschen aus dem sozialen Umfeld. Die Beraterinnen informieren über Schutzmöglichkeiten und vermitteln auf Wunsch an Unterstützungsangebote vor Ort.

  • Kostenfrei
  • Anonym
  • Rund um die Uhr erreichbar
  • Mehrsprachige Beratung
  • Barrierearm, auch online

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen" ist ein Angebot des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA). Sicherheitslage.org steht in keiner geschäftlichen Verbindung zu diesem Angebot.

Bei akuter Gefahr wenden Sie sich sofort an die Polizei unter 110, im medizinischen Notfall an 112.