Direkt zum Inhalt

Sachlich. Unabhängig. Quellenbasiert.

Sicherheitslage.org Informieren. Einordnen. Handeln. Suche
Menü

Bedrohung

Ohne Ticket im ICE erwischt - Reisender bedroht Zugbegleiter mit einem Messer

Bundespolizeiinspektion Hannover berichtet mit Meldezeit 05.05.2026 13:04 Uhr zu einem Ereignis in Hannover.

Angaben nur gemäß Quelle, ohne eigene Bewertung.

Gemeldet 05.05.2026 13:04 Uhr · Hannover, Deutschland

Polizeipräsenz bei Nacht in Hannover – Symbolbild

HANNOVER

Symbolbild: Polizeipräsenz in Hannover. Das Bild zeigt nicht den konkreten Tatort.

Den Beamten der Bundespolizeiinspektion Hannover gelang es gestern Abend einen aggressiven Reisenden auf dem ICE von München nach Hamburg beim Halt des Zuges in Hannover festzunehmen. Kurz vor der Einfahrt in den Hauptbahnhof Hannover bedrohte der 35-jährige Pole plötzlich den Zugbegleiter mit einem Messer.

Im Rahmen der Fahrscheinkontrolle konnte der 35-Jährige gegenüber dem Zugbegleiter kein Ticket vorzeigen. Der wohnsitzlose Mann war zudem nicht im Besitz eines Lichtbildausweises, weshalb der Zugbegleiter die Bundespolizei am nächsten Halt in Hannover um Hilfe ersuchte.

Nach dem ersten Anruf des Zugbegleiters bei der Einsatzleitstelle der Bundespolizeiinspektion Hannover folgte zeitnah der zweite - der Wohnsitzlose zückte vor der Einfahrt in den Hauptbahnhof ein Obstmesser mit 6cm Klingenlänge und bedrohte damit den Zugbegleiter.

Die Beamten der Bundespolizeiinspektion Hannover konnten den 35-Jährigen nach Halt des Zuges sofort antreffen und das mitgeführte Messer widerstandslos sicherstellen. Für die weiteren polizeilichen Maßnahmen wurde der Pole der Dienststelle zugeführt.

Der 51-jährige Zugbegleiter musste aufgrund der Erlebnisse den Dienst abbrechen.

Gegen den 35-Jährigen Polen wurden Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung, fahrlässiger Körperverletzung und wegen des Erschleichens von Leistungen eingeleitet. Zudem wurde gegen ihn wegen des herrschenden Mitführverbots von Messern im Rahmen der geltenden Allgemeinverfügung für den Hauptbahnhof Hannover ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 35-jährige aus der Dienststelle entlassen.

Ereignis:
Bedrohung
Ort:
Hannover
Bundesland/Region:
Niedersachsen
Land:
Deutschland
Tatdatum:
04.05.2026
Tatzeit:
nicht aus der Quelle ableitbar
Meldezeit:
05.05.2026 13:04 Uhr
Quelle/Distribution:
Presseportal Blaulicht
Herausgeber:
Bundespolizeiinspektion Hannover
Original-URL:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70388/6269065
Vorgangsnummer:
BPOL-H
Tatmittel:
Messer (unspezifisch)

Angaben gemäß der genannten Quelle. Keine eigene Tatsachenfeststellung über den Quelleninhalt hinaus.

Unsere Themen

Unsere Prinzipien

Hilfe & Unterstützung

Wer Gewalt erlebt oder sich Sorgen um eine andere Person macht, muss damit nicht allein bleiben. Es gibt professionelle Beratung, die zuhört, einordnet und über die nächsten Schritte informiert – unabhängig davon, ob bereits eine Anzeige erstattet wurde.

Logo Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen, Rufnummer 116 016, hilfetelefon.de

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen

116 016

Beim Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen" beraten qualifizierte Fachkräfte Betroffene, Angehörige und Menschen aus dem sozialen Umfeld. Die Beraterinnen informieren über Schutzmöglichkeiten und vermitteln auf Wunsch an Unterstützungsangebote vor Ort.

  • Kostenfrei
  • Anonym
  • Rund um die Uhr erreichbar
  • Mehrsprachige Beratung
  • Barrierearm, auch online

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen" ist ein Angebot des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA). Sicherheitslage.org steht in keiner geschäftlichen Verbindung zu diesem Angebot.

Bei akuter Gefahr wenden Sie sich sofort an die Polizei unter 110, im medizinischen Notfall an 112.