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Gewalt gegen Einsatzkräfte

BPOL NRW: Mit Gürtel attackiert - Bundespolizei ermittelt Tatverdächtige

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin berichtet mit Meldezeit 14.09.2026 11:49 Uhr zu einem Ereignis in Begleitung.

Angaben nur gemäß Quelle, ohne eigene Bewertung.

Gemeldet 14.09.2026 11:49 Uhr · Begleitung, Deutschland

Polizeipräsenz bei Nacht in Begleitung – Symbolbild

BEGLEITUNG

Symbolbild: Polizeipräsenz in Begleitung. Das Bild zeigt nicht den konkreten Tatort.

BPOL NRW: Mit Gürtel attackiert - Bundespolizei ermittelt Tatverdächtige

In der Nacht von Samstag auf Sonntag (13. September) sollen zunächst Unbekannte am Hauptbahnhof Dortmund drei Deutsche körperlich angegriffen und verletzt haben. Wenig später konnte die Bundespolizei mit Hilfe der Videoauswertung die Beschuldigten stellen.

Gegen 00:30 Uhr teilten drei junge Männer im Dortmunder Hauptbahnhof Einsatzkräften der Bundespolizei mit, dass sie zuvor von drei ihnen Unbekannten mehrfach mit einem Gürtel geschlagen worden seien. Ein Bahnmitarbeiter wurde Zeuge des Angriffs. Da die Beschuldigten zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt waren, begleiteten die Geschädigten (23, 25, 33) aus Hamm und der Angestellte die Beamten zur Aufnahme des Sachverhalts zur Bundespolizeiwache. Der 33-Jährige gab gegenüber den Polizisten an, dass einer der Unbekannten sein Mobiltelefon verloren und er dieses an sich genommen habe. Die Einsatzkräfte fertigten Lichtbilder von den Verletzungen der Deutschen. Der 23-Jährige wies eine Platzwunde an seiner Schläfe auf, der 33-Jährige erlitt Blutungen am Mund und in der Nase und der 25-Jährige wurde ebenfalls im Mundbereich verletzt. Diese Verletzungen sollen jedoch nicht von dem Gürtel stammen, sondern die Unbekannten sollen ihn gegen den Kopf getreten haben. Die Polizisten werteten anschließend die Videoaufnahmen des Hauptbahnhofs aus.

Gegen 2 Uhr suchte ein 20-Jähriger die Wachräume der Bundespolizei auf und erkundigte sich, ob sein Smartphone für ihn hinterlegt worden sei. Der Kamener konnte nachweisen, dass es sich um sein Eigentum handelt. Aufgrund der Videoauswertung konnte der Betroffene als Tatverdächtiger identifiziert werden. Der Deutsche wies sich mit einem ungültigen Schülerausweis aus und machte mündlich Angaben zu seiner Person. Im späteren Verlauf gab der Beschuldigte an, dass er von einem der Geschädigten rassistisch beleidigt worden sei.

Gegen 3:10 Uhr erkannte ein Beamter im Rahmen der Videoüberwachung die bisher noch unbekannten Verdächtigen vor dem Hauptbahnhof. Diese waren in Begleitung des 20-Jährigen. Als die Einsatzkräfte sich den 14- und 19-Jährigen näherten, ergriffen diese in Richtung Innenstadt die Flucht. Eine Stunde später wurden die beiden Deutschen am Bahnsteig zu den Gleisen 11/16 des Dortmunder Hauptbahnhofs angetroffen. Die Polizisten führten die beiden jungen Männer aus Hamm zur Bundespolizeiwache, um ihre Identität festzustellen. Auch von den beiden Beschuldigten fertigten die Beamten Lichtbilder und nahmen dessen Fingerabdrücke.

Die Bundespolizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein. Zudem muss sich der 20-Jährige wegen des Verdachts der Beleidigung verantworten.

Ereignis:
Gewalt gegen Einsatzkräfte
Ort:
Begleitung
Bundesland/Region:
Nordrhein-Westfalen
Land:
Deutschland
Tatdatum:
nicht aus der Quelle ableitbar
Tatzeit:
nicht aus der Quelle ableitbar
Meldezeit:
14.09.2026 11:49 Uhr
Quelle/Distribution:
Presseportal Blaulicht
Herausgeber:
Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Original-URL:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70116/6351261
Tatmittel:
nicht sicher ableitbar

Angaben gemäß der genannten Quelle. Keine eigene Tatsachenfeststellung über den Quelleninhalt hinaus.

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