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Raub

Bundesgebiet: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Duisburg, des Polizeipräsidiums Duisburg und des Landesamtes zur Bekämpfung der Finanzkriminalität NRW

Polizei Duisburg berichtet mit Meldezeit 30.09.2026 09:11 Uhr zu einem Ereignis in Duisburg.

Angaben nur gemäß Quelle, ohne eigene Bewertung.

Gemeldet 30.09.2026 09:11 Uhr · Duisburg, Deutschland

Polizeipräsenz bei Nacht in Duisburg – Symbolbild

DUISBURG

Symbolbild: Polizeipräsenz in Duisburg. Das Bild zeigt nicht den konkreten Tatort.

Ermittlungsbehörden gehen in koordinierter Aktion gegen kriminelle Vereinigungen im Bereich der Organisierten Kriminalität vor

Festnahmen, Sicherstellung von Beweismitteln und Vermögensabschöpfungsmaßnahmen bei gemeinsamen Maßnahmen der Staatsanwaltschaft Duisburg, des Polizeipräsidiums Duisburg und des Landesamtes zur Bekämpfung der Finanzkriminalität NRW

Seit den frühen Morgenstunden (30. September, 6 Uhr) findet ein durch das Polizeipräsidium Duisburg geführter Großeinsatz in Nordrhein-Westfalen statt. Parallel dazu werden in drei weiteren Bundesländern und dem europäischen Ausland (Belgien, Bulgarien, Niederlande) Maßnahmen getroffen.

Dem Einsatz liegen mehrere unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Duisburg geführte Ermittlungsverfahren des Landesamts für die Bekämpfung der Finanzkriminalität Nordrhein-Westfalen (LBF NRW) und der Polizei Duisburg zu Grunde.

Die Ermittlungsverfahren richten sich gegen insgesamt 71 Beschuldigte, darunter Verantwortliche eines bundes- und europaweit tätigen Geldwäschenetzwerks und hochrangige Mitglieder einer Rockergruppierung. Ihnen werden insbesondere die Bildung einer kriminellen Vereinigung, räuberische und gewerbsmäßige Erpressung, banden- und gewerbsmäßiger Betrug und gewerbsmäßige Geldwäsche vorgeworfen. Daneben wird wegen Waffendelikten, Körperverletzung und Verstößen gegen die Abgabenordnung (Steuerhinterziehung) ermittelt.

Der Fall verdeutlicht exemplarisch die Verflechtung krimineller Gruppierungen im Bereich der Organisierten Kriminalität und der internationalen Wirtschaftskriminalität. Nach den bisherigen Ermittlungsergebnissen bedienen sich dabei Verantwortliche zahlreicher juristischer Personen der Strukturen anderer krimineller Vereinigungen der Organisierten Kriminalität und nutzen diese zur Begehung u.a. von Betrugsdelikten und der Geldwäsche. Durch professionelle Verschleierungshandlungen werden dabei erhebliche Geldbeträge einem künstlichen Wirtschaftskreislauf zugeführt und durch Straftaten erlangtes Vermögen u.a. in Firmen und Grundbesitz investiert.

Im Rahmen des Einsatzes werden über 100 Objekte durchsucht, 14 Haftbefehle und Vermögensarreste in einer Gesamthöhe von rund 48,6 Millionen Euro vollstreckt.

An dem Einsatz sind weit mehr als 1000 Einsatzkräfte von Staatsanwaltschaft Duisburg, Polizei- und Finanzbehörden beteiligt, darunter auch Spezialeinheiten sowie Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten.

Die Staatsanwaltschaft Duisburg, das Polizeipräsidium Duisburg und das Landesamt zur Bekämpfung der Finanzkriminalität Nordrhein-Westfalen werden daher gemein-sam über erste Ermittlungsergebnisse und eine vorläufige Einsatzbilanz in einer Pressekonferenz informieren, die

am 1. Oktober 2026 um 12.00 Uhr

im Atrium der HSPV NRW, Wuhanstraße 10 in 47051 Duisburg,

stattfindet.

Weitere Informationen zu dieser Pressekonferenz folgen im Laufe des Tages.

Journalisten wenden sich mit Rückfragen bitte an:

Polizei Duisburg

  • Pressestelle - Polizei Duisburg https://duisburg.polizei.nrw

außerhalb der Bürodienstzeiten: Polizei Duisburg

Ereignis:
Raub
Ort:
Duisburg
Bundesland/Region:
Nordrhein-Westfalen
Land:
Deutschland
Tatdatum:
nicht aus der Quelle ableitbar
Tatzeit:
nicht aus der Quelle ableitbar
Meldezeit:
30.09.2026 09:11 Uhr
Quelle/Distribution:
Presseportal Blaulicht
Herausgeber:
Polizei Duisburg
Original-URL:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50510/6361747
Vorgangsnummer:
POL-DU
Tatmittel:
nicht sicher ableitbar

Angaben gemäß der genannten Quelle. Keine eigene Tatsachenfeststellung über den Quelleninhalt hinaus.

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