Direkt zum Inhalt

Sachlich. Unabhängig. Quellenbasiert.

Sicherheitslage.org Informieren. Einordnen. Handeln. Suche
Menü

Gewalt gegen Einsatzkräfte

Ruhrort: Polizistin im Einsatz verletzt

Polizei Duisburg berichtet mit Meldezeit 15.09.2026 14:20 Uhr zu einem Ereignis in Duisburg.

Angaben nur gemäß Quelle, ohne eigene Bewertung.

Gemeldet 15.09.2026 14:20 Uhr · Duisburg, Deutschland

Polizeipräsenz bei Nacht in Duisburg – Symbolbild

DUISBURG

Symbolbild: Polizeipräsenz in Duisburg. Das Bild zeigt nicht den konkreten Tatort.

Im Rahmen eines Polizeieinsatzes in einer Einrichtung für psychisch erkrankte Menschen auf der Landwehrstraße hat ein Mann am Sonntagnachmittag (13. September, gegen 16:30 Uhr) eine Polizeibeamtin angegriffen und verletzt.

Der Mann hatte zuvor selbstständig die Polizei gerufen. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, attackierte er die Beamtin und schlug ihr mit einem bislang unbekannten Gegenstand gegen den Kopf. Anschließend flüchtete der Bewohner mit dem Gegenstand aus dem Gebäude.

Im Zuge der sofort eingeleiteten Tatortbereichsfahndung trafen Einsatzkräfte den Flüchtigen an der Haltestelle "Karlsplatz" an und nahmen ihn widerstandslos fest. Den Gegenstand hatte er nicht mehr bei sich. Die Polizisten brachten den 34-Jährigen zur Wache. Ein freiwillig durchgeführter Drogenvortest reagierte positiv auf THC. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Duisburg entnahm ihm ein Arzt eine Blutprobe.

Auf Veranlassung des hinzugerufenen Bürger- und Ordnungsamtes der Stadt Duisburg wurde der Mann anschließend in eine Fachklinik eingewiesen.

Ein Rettungswagen brachte die verletzte Polizeibeamtin zur Behandlung in ein Krankenhaus. Nach ambulanter Versorgung konnte sie die Klinik wieder verlassen. Sie war zu dem Zeitpunkt jedoch nicht mehr dienstfähig.

Das Kriminalkommissariat 34 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen, die möglicherweise beobachtet haben, wie ein Mann einen verdächtigen Gegenstand entsorgt haben könnte.

Hinweis: Über Einsätze im Zusammenhang mit psychisch erkrankten Personen berichtet die Polizei grundsätzlich nur zurückhaltend. Da ein für die Ermittlungen relevanter Gegenstand bislang nicht aufgefunden werden konnte, wendet sich die Polizei in diesem Fall mit einem Zeugenaufruf an die Öffentlichkeit.

Journalisten wenden sich mit Rückfragen bitte an:

Polizei Duisburg

  • Pressestelle - Polizei Duisburg https://duisburg.polizei.nrw

außerhalb der Bürodienstzeiten: Polizei Duisburg

Ereignis:
Gewalt gegen Einsatzkräfte
Ort:
Duisburg, Ortsteil Ruhrort
Bundesland/Region:
Nordrhein-Westfalen
Land:
Deutschland
Tatdatum:
nicht aus der Quelle ableitbar
Tatzeit:
nicht aus der Quelle ableitbar
Meldezeit:
15.09.2026 14:20 Uhr
Quelle/Distribution:
Presseportal Blaulicht
Herausgeber:
Polizei Duisburg
Original-URL:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50510/6352488
Vorgangsnummer:
POL-DU
Tatmittel:
nicht sicher ableitbar

Angaben gemäß der genannten Quelle. Keine eigene Tatsachenfeststellung über den Quelleninhalt hinaus.

Unsere Themen

Unsere Prinzipien

Hilfe & Unterstützung

Wer Gewalt erlebt oder sich Sorgen um eine andere Person macht, muss damit nicht allein bleiben. Es gibt professionelle Beratung, die zuhört, einordnet und über die nächsten Schritte informiert – unabhängig davon, ob bereits eine Anzeige erstattet wurde.

Logo Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen, Rufnummer 116 016, hilfetelefon.de

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen

116 016

Beim Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen" beraten qualifizierte Fachkräfte Betroffene, Angehörige und Menschen aus dem sozialen Umfeld. Die Beraterinnen informieren über Schutzmöglichkeiten und vermitteln auf Wunsch an Unterstützungsangebote vor Ort.

  • Kostenfrei
  • Anonym
  • Rund um die Uhr erreichbar
  • Mehrsprachige Beratung
  • Barrierearm, auch online

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen" ist ein Angebot des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA). Sicherheitslage.org steht in keiner geschäftlichen Verbindung zu diesem Angebot.

Bei akuter Gefahr wenden Sie sich sofort an die Polizei unter 110, im medizinischen Notfall an 112.