Direkt zum Inhalt

Sachlich. Unabhängig. Quellenbasiert.

Sicherheitslage.org Informieren. Einordnen. Handeln. Suche
Menü

Versuchtes Tötungsdelikt

260805-3-K/DU Versuchter Raubmord in Köln - Haftbefehle gegen drei Tatverdächtige vollstreckt

POL-K berichtet mit Meldezeit 05.08.2026 16:09 Uhr zu einem Ereignis in Köln.

Angaben nur gemäß Quelle, ohne eigene Bewertung.

Gemeldet 05.08.2026 16:09 Uhr · Tatzeit gegen 22.30 Uhr · Köln, Deutschland

Polizeipräsenz bei Nacht in Köln – Symbolbild

KÖLN

Symbolbild: Polizeipräsenz in Köln. Das Bild zeigt nicht den konkreten Tatort.

Nach einem versuchten Raubmord an einer 72-jährigen Frau am Freitagabend (31. Juli) in Köln hat die Polizei drei Tatverdächtige (20, 28, 32) festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, die Frau in ihrer Wohnung in der Nähe des Heumarkts überfallen und schwer verletzt zu haben.

Nach bisherigen Ermittlungen hatte die 72-Jährige mehrere Gegenstände auf einer Online-Plattform zum Verkauf angeboten. Am Freitagabend empfing sie gegen 22.30 Uhr den 32-jährigen Mann und eine 20-jährige Frau als potenzielle Käufer in ihrer Wohnung. Die beiden sollen sie unvermittelt angegriffen haben. Nachdem die 72-Jährige das Bewusstsein verloren hatte, sollen die Tatverdächtigen ihr Schnittverletzungen zugefügt, Wertgegenstände mitgenommen und die Wohnung verlassen haben. Als die Seniorin wieder zu sich kam, verständigte sie selbst die Rettungskräfte.

Unter anderem durch Ermittlungen im Internet identifizierten Beamte der Mordkommission der Polizei Köln nur wenig später drei Tatverdächtige in Duisburg. Den Ermittlungen zufolge soll der 28-jährige Mann als Komplize an der Tat beteiligt gewesen sein.

Darüber hinaus wird bereits wegen des Verdachts des schweren Raubes mit Schusswaffen gegen das Trio ermittelt. Die Staatsanwaltschaft Gera wirft den Tatverdächtigen vor, am 20. Juli eine Frau in Gera mit einer Pistole bedroht und ausgeraubt zu haben. In diesem Zusammenhang erfolgte jetzt die Festnahme des 32-Jährigen.

Einsatzkräfte der Polizei Duisburg nahmen am Montagabend (3. August) die beiden Männer in der Duisburger Innenstadt fest. Weil es Hinweise darauf gab, dass die 20-Jährige bewaffnet sein könnte, nahmen Spezialeinheiten der Polizei die Frau am Dienstagvormittag (4. August) fest und durchsuchten anschließend ihre Wohnung in Duisburg-Marxloh.

Die Seniorin konnte das Krankenhaus inzwischen wieder verlassen. (bg/ts)

Rückfragen von Medienvertretern bitte an:

Polizeipräsidium Köln Walter-Pauli-Ring 2-6 51103 Köln

https://koeln.polizei.nrw

Ereignis:
Versuchtes Tötungsdelikt
Ort:
Köln
Bundesland/Region:
Nordrhein-Westfalen
Land:
Deutschland
Tatdatum:
03.08.2026
Tatzeit:
gegen 22.30 Uhr
Meldezeit:
05.08.2026 16:09 Uhr
Quelle/Distribution:
Presseportal Blaulicht
Herausgeber:
POL-K
Original-URL:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/6328019
Vorgangsnummer:
POL-K
Tatmittel:
nicht sicher ableitbar

Angaben gemäß der genannten Quelle. Keine eigene Tatsachenfeststellung über den Quelleninhalt hinaus.

Unsere Themen

Unsere Prinzipien

Hilfe & Unterstützung

Wer Gewalt erlebt oder sich Sorgen um eine andere Person macht, muss damit nicht allein bleiben. Es gibt professionelle Beratung, die zuhört, einordnet und über die nächsten Schritte informiert – unabhängig davon, ob bereits eine Anzeige erstattet wurde.

Logo Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen, Rufnummer 116 016, hilfetelefon.de

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen

116 016

Beim Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen" beraten qualifizierte Fachkräfte Betroffene, Angehörige und Menschen aus dem sozialen Umfeld. Die Beraterinnen informieren über Schutzmöglichkeiten und vermitteln auf Wunsch an Unterstützungsangebote vor Ort.

  • Kostenfrei
  • Anonym
  • Rund um die Uhr erreichbar
  • Mehrsprachige Beratung
  • Barrierearm, auch online

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen" ist ein Angebot des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA). Sicherheitslage.org steht in keiner geschäftlichen Verbindung zu diesem Angebot.

Bei akuter Gefahr wenden Sie sich sofort an die Polizei unter 110, im medizinischen Notfall an 112.