Direkt zum Inhalt

Sachlich. Unabhängig. Quellenbasiert.

Sicherheitslage.org Informieren. Einordnen. Handeln. Suche
Menü

Schusswaffendelikt

BPOL NRW: Bundespolizei stellt Waffen am Flughafen Köln Bonn sicher

Presseportal Blaulicht berichtet mit Meldezeit 02.02.2026 12:36 Uhr zu einem Ereignis in Köln.

Angaben nur gemäß Quelle, ohne eigene Bewertung.

Gemeldet 02.02.2026 12:36 Uhr · Köln, Deutschland

Polizeipräsenz bei Nacht in Köln – Symbolbild

KÖLN

Symbolbild: Polizeipräsenz in Köln. Das Bild zeigt nicht den konkreten Tatort.

BPOL NRW: Bundespolizei stellt Waffen am Flughafen Köln Bonn sicher

Schusswaffe im Reisekoffer. Das war der Sachverhalt, den ein Sicherheitsmitarbeiter des Flughafen Köln Bonn Beamten der Bundespolizei am Freitagmorgen mitteilte. Vor Ort konnten die Beamten am Bild des Monitors tatsächlich eine Schusswaffe in einem Koffer erkennen. Der Besitzer des Koffers wurde daraufhin ermittelt und in die Kofferhalle gebeten. Der 46 Jahre alte Deutsche gab an, dass es sich um eine Druckluftpistole nebst Co2 Kartuschen sowie Gummigeschossen handle. Diese habe er im Internet erworben, um damit in seiner Finca auf Palma auf Dosen zu schießen. Die Druckluftwaffe wies eine Energie von 7,5 Joul auf und hatte kein erforderliches Prüfzeichen. Hierfür wäre für den Besitz und das Führen der Waffe eine Waffenbesitzkarte und einen Waffenschein erforderlich gewesen. Da er beides nicht vorweisen konnte, droht ihm nun ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz. Die Waffe wurde sichergestellt und der Mann konnte seine Reise nach Spanien fortsetzen.

Rund zwei Stunden später wurden die Beamten der Bundespolizei erneut gerufen. Im Rahmen der Luftsicherheitskontrolle wurde im Handgepäck eines 25-jährigen Deutschen ein Einhandmesser aufgefunden. Der Mann gab an, dass er das Messer in seinem Rucksack vergessen habe. Ihn erwartet nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Waffen- und Luftsicherheitsgesetz. Auch er konnte seinen Flug antreten, jedoch ohne sein Messer.

Die Bundespolizei weist darauf hin, dass Munition, Waffen, waffenähnliche oder gefährliche Gegenstände nicht in das Handgepäck gehören. Selbst versehentlich mitgeführte Gegenstände führen regelmäßig zu Verfahrenseinleitungen und zu Verzögerungen im Ablauf. Bitte prüfen Sie vor jeder Reise sorgfältig Ihr Gepäck, insbesondere wenn Sie dieses zuvor in einem anderen Zusammenhang genutzt haben.

Ereignis:
Schusswaffendelikt
Ort:
Köln
Bundesland/Region:
Nordrhein-Westfalen
Land:
Deutschland
Tatdatum:
30.01.2026
Tatzeit:
nicht aus der Quelle ableitbar
Meldezeit:
02.02.2026 12:36 Uhr
Quelle/Distribution:
Presseportal Blaulicht
Herausgeber:
Presseportal Blaulicht
Original-URL:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70116/6208690
Tatmittel:
Messer (unspezifisch)

Angaben gemäß der genannten Quelle. Keine eigene Tatsachenfeststellung über den Quelleninhalt hinaus.

Unsere Themen

Unsere Prinzipien

Hilfe & Unterstützung

Wer Gewalt erlebt oder sich Sorgen um eine andere Person macht, muss damit nicht allein bleiben. Es gibt professionelle Beratung, die zuhört, einordnet und über die nächsten Schritte informiert – unabhängig davon, ob bereits eine Anzeige erstattet wurde.

Logo Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen, Rufnummer 116 016, hilfetelefon.de

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen

116 016

Beim Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen" beraten qualifizierte Fachkräfte Betroffene, Angehörige und Menschen aus dem sozialen Umfeld. Die Beraterinnen informieren über Schutzmöglichkeiten und vermitteln auf Wunsch an Unterstützungsangebote vor Ort.

  • Kostenfrei
  • Anonym
  • Rund um die Uhr erreichbar
  • Mehrsprachige Beratung
  • Barrierearm, auch online

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen" ist ein Angebot des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA). Sicherheitslage.org steht in keiner geschäftlichen Verbindung zu diesem Angebot.

Bei akuter Gefahr wenden Sie sich sofort an die Polizei unter 110, im medizinischen Notfall an 112.