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Einbruch

Kreis Wesel- Kriminalitäts- und Verkehrsunfallentwicklung 2025 im Kreis Wesel: Weniger Straftaten, hohe Aufklärungsquote

POL-WES berichtet mit Meldezeit 12.03.2026 12:00 Uhr zu einem Ereignis in Wesel.

Angaben nur gemäß Quelle, ohne eigene Bewertung.

Gemeldet 12.03.2026 12:00 Uhr · Wesel, Deutschland

Polizeipräsenz bei Nacht in Wesel – Symbolbild

WESEL

Symbolbild: Polizeipräsenz in Wesel. Das Bild zeigt nicht den konkreten Tatort.

Landrat Ingo Brohl hat am Donnerstag (12. März 2026) als Leiter der Kreispolizeibehörde Wesel im Rahmen einer Pressekonferenz die Kriminalitätsentwicklung sowie die Verkehrsunfallbilanz für das Jahr 2025 vorgestellt. Zudem gab er einen Überblick über das Einsatzgeschehen der Polizei im Kreis Wesel und über das neue Regionale Trainingszentrum in Duisburg.

Die Zahl der registrierten Straftaten im Kreis Wesel ist im Vergleich zum Jahr 2024 um 7,59 Prozent gesunken. Gleichzeitig erreichte die Aufklärungsquote mit 53,02 Prozent den höchsten Stand seit 2018. Auch im Bereich der Gewaltkriminalität ist ein Rückgang um rund neun Prozent zu verzeichnen.

"Die Zahlen zeigen, dass die Polizei im Kreis Wesel konsequent und erfolgreich arbeitet. Besonders erfreulich ist der deutliche Rückgang der Gesamtkriminalität bei gleichzeitig steigender Aufklärungsquote. Gleichzeitig dürfen wir uns auf diesen Entwicklungen nicht ausruhen- insbesondere dort, wo Straftaten Menschen besonders stark belasten", betonte Landrat Ingo Brohl.

Rückgänge bei Straßenkriminalität und Wohnungseinbruch

Im Bereich der sogenannten Straßenkriminalität- darunter fallen unter anderem Diebstähle, Sachbeschädigungen oder Raubdelikte- registrierte die Polizei einen Rückgang der Fallzahlen um 7,18 Prozent. Gleichzeitig stieg die Aufklärungsquote. Auch bei den Diebstahlsdelikten insgesamt gingen die Fallzahlen zurück. Besonders deutlich zeigt sich dies beim Fahrraddiebstahl, wo die Zahlen um mehr als 26 Prozent sanken. Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist ebenfalls weiterhin rückläufig. Neben konsequenter Ermittlungsarbeit setzt die Kreispolizeibehörde hier weiterhin stark auf Prävention.

Betrugsmaschen zum Nachteil älterer Menschen

Straftaten zum Nachteil älterer Menschen- etwa durch Enkeltrick, Schockanrufe oder falsche Polizeibeamte- sind seit dem Jahr 2022 rückläufig. Dennoch bleibt dieser Bereich ein Schwerpunkt polizeilicher Präventionsarbeit. Mit Informationsveranstaltungen, Präventionsmaterialien und Beiträgen in sozialen Medien sensibilisierte die Polizei Bürgerinnen und Bürger im Kreis Wesel weiterhin für diese Betrugsmaschen.

Gewalt gegen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte

Besorgniserregend ist hingegen der Anstieg bei der Gewalt gegen Vollstreckungsbeamte und gleichstehende Personen. Nach einem Rückgang im Vorjahr stiegen die Fallzahlen 2025 wieder um 20,35 Prozent. Hier positioniert sich die Kreispolizeibehörde Wesel klar: Angriffe, Hass oder Hetze gegen Polizistinnen und Polizisten werden konsequent verfolgt.

Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung

Im Bereich der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung ist ein deutlicher Anstieg der registrierten Fälle von 653 auf 876 zu verzeichnen. Hintergrund sind unter anderem umfangreiche Datenauswertungen, durch die weitere Straftaten bekannt wurden. Die verstärkte Ermittlungsarbeit zeigt gleichzeitig Wirkung: Die Aufklärungsquote liegt mit 93,7 Prozent auf dem höchsten Stand seit 2016.

Verkehrsunfallbilanz 2025

Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle im Kreis Wesel bewegt sich weiterhin auf dem Niveau der Vorjahre. Positiv ist, dass der zuvor beobachtete Anstieg tödlich verunglückter Motorradfahrender gestoppt werden konnte. Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden blieb insgesamt stabil. Während die Zahl der leicht verletzten Personen leicht anstieg, sank die Zahl der Schwerverletzten. Zwei Menschen mehr als im Vorjahr erlagen allerdings ihren Verletzungen. Auffällig ist zudem ein deutlicher Anstieg bei den tödlich verunglückten Seniorinnen und Senioren. Deutlich gestiegen ist die Zahl der Verkehrsunfälle mit Elektrokleinstfahrzeugen wie E-Scootern- hier verzeichnete die Polizei einen Anstieg um 70,7 Prozent.

Prävention bleibt zentral

Neben Kontrollen setzt die Polizei weiterhin stark auf Präventionsarbeit. Dazu zählen unter anderem Programme wie CrashKursNRW, Trainingsangebote für Rad- und Pedelecfahrende, Veranstaltungen für ältere Verkehrsteilnehmer sowie Verkehrserziehung an Schulen und in Kindergärten.

Einsatzgeschehen weiterhin auf hohem Niveau

Die Polizei im Kreis Wesel bewältigte im Jahr 2025 insgesamt 62.492 außenveranlasste Einsätze. Damit bleibt die Einsatzbelastung weiterhin hoch. Besonders der linksrheinische Bereich mit der Stadt Moers ist stärker betroffen. Die sogenannte Einsatzreaktionszeit - also die Zeit zwischen Notruf und Eintreffen der Polizei am Einsatzort - liegt trotz der großen Fläche des Kreisgebietes mit durchschnittlich 12:48 Minuten weiterhin auf einem sehr guten Niveau. Im landesweiten Vergleich belegt die Kreispolizeibehörde Wesel hier Platz zwei. Bei dringenden Einsatzanlässen, beispielsweise aufgrund von Verkehrsunfällen mit Personenschaden, beträgt die durchschnittliche Einsatzreaktionszeit sogar nur 8:10 Minuten.

Neues Regionales Trainingszentrum

Ein wichtiger Schritt für Ausbildung und Einsatzvorbereitung ist das Regionale Trainingszentrum (RTZ) in Duisburg, das im Oktober 2025 eingeweiht wurde. Seit Januar 2026 nutzt auch die Kreispolizeibehörde Wesel die Anlage im Vollbetrieb für Einsatztrainings. "Eine moderne Polizei braucht moderne Trainingsbedingungen. Das neue Trainingszentrum ermöglicht es unseren Einsatzkräften, sich realitätsnah auf besondere Einsatzlagen vorzubereiten und ihre Fähigkeiten kontinuierlich zu trainieren", so Landrat Brohl.

Die statistischen Daten zur Kriminalitätsentwicklung und zur Verkehrsunfallbilanz sind abrufbar unter: https://wesel.polizei.nrw/statistiken-der-kreispolizeibehoerde-wesel

Kontakt für Medienvertreter:

Kreispolizeibehörde Wesel https://wesel.polizei.nrw

Ereignis:
Einbruch
Ort:
Wesel
Bundesland/Region:
Nordrhein-Westfalen
Land:
Deutschland
Tatdatum:
nicht aus der Quelle ableitbar
Tatzeit:
nicht aus der Quelle ableitbar
Meldezeit:
12.03.2026 12:00 Uhr
Quelle/Distribution:
Presseportal Blaulicht
Herausgeber:
POL-WES
Original-URL:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65858/6234239
Vorgangsnummer:
POL-WES
Tatmittel:
nicht sicher ableitbar

Angaben gemäß der genannten Quelle. Keine eigene Tatsachenfeststellung über den Quelleninhalt hinaus.

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