Direkt zum Inhalt

Sachlich. Unabhängig. Quellenbasiert.

Sicherheitslage.org Informieren. Einordnen. Handeln. Suche
Menü

Messerangriff

20260928.3 - Bad Segeberg: Auseinandersetzung am Segeberger Marktplatz

Polizeidirektion Bad Segeberg berichtet mit Meldezeit 28.09.2026 17:38 Uhr zu einem Ereignis in Bad Segeberg.

Angaben nur gemäß Quelle, ohne eigene Bewertung.

Gemeldet 28.09.2026 17:38 Uhr · Bad Segeberg, Deutschland

Polizeipräsenz bei Nacht in Bad Segeberg – Symbolbild

BAD SEGEBERG

Symbolbild: Polizeipräsenz in Bad Segeberg. Das Bild zeigt nicht den konkreten Tatort.

In den frühen Morgenstunden des 26.09.2026 (Samstag) kam es am Rande des Segeberger Marktplatzes zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Dabei wurde ein Mann mit einem Messer schwer verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach Zeugen des Vorfalls.

Nach bisherigen Erkenntnissen waren gegen 04:20 Uhr am Samstagmorgen zwei Personengruppen in der Kirchstraße in Bad Segeberg aneinander geraten. Ein zunächst verbaler Streit mündete offenbar in eine gewalttätige, körperliche Auseinandersetzung. Im Zuge dessen soll ein 23-jähriger Bad Segeberger mit deutscher Staatsangehörigkeit ein Messer eingesetzt und mindestens einen 24-jährigen Nordmazedonier und einen 23-jährigen Iraker verletzt haben.

Ersthelfer versorgten den schwerverletzten 24-jährigen Nordmazedonier und banden eine blutende Wunde ab. Nach Eintreffen der Polizei übernahm diese die weitere Notversorgung der Wunde mit einem so genannten Tourniquet, wodurch die Blutung nahezu gestoppt werden konnte. Ein Rettungswagen brachte den Mann in ein Krankenhaus, wo er noch am selben Morgen operiert wurde. Die Verletzung erwies sich zunächst als lebensbedrohlich, eine Lebensgefahr kann aber inzwischen ausgeschlossen werden.

Drei Personen, darunter der Haupttäter, flüchteten in einem PKW. Sie konnten später in einer Klinik angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Es handelt sich bei ihnen um den 23-jährigen Bad Segeberger und zwei 22- und 23-jährige Deutsche aus dem Kreis Segeberg. Die Männer erlitten jeweils leichte Verletzungen bei der Auseinandersetzung. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kiel entnahm ein Arzt Blutproben bei fünf an der Tat beteiligten Personen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und einer erkennungsdienstlichen Behandlung ordnete die StA Kiel an, dass die Männer zu entlassen seien.

Das Sachgebiet 1 der Kriminalpolizeistelle in Bad Segeberg hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang nach weiteren Zeugen. Wer Angaben zum Tatgeschehen, der Entstehung oder des Ablaufs machen kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 04551-8840 oder per Email über sg1.badsegeberg.kpst@polizei.landsh.de mit den Ermittlern in Verbindung zu setzen.

Ereignis:
Messerangriff
Ort:
Bad Segeberg
Bundesland/Region:
Schleswig-Holstein
Land:
Deutschland
Tatdatum:
nicht aus der Quelle ableitbar
Tatzeit:
nicht aus der Quelle ableitbar
Meldezeit:
28.09.2026 17:38 Uhr
Quelle/Distribution:
Presseportal Blaulicht
Herausgeber:
Polizeidirektion Bad Segeberg
Original-URL:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/19027/6360754
Vorgangsnummer:
POL-SE
Tatmittel:
Messer (unspezifisch)

Angaben gemäß der genannten Quelle. Keine eigene Tatsachenfeststellung über den Quelleninhalt hinaus.

Unsere Themen

Unsere Prinzipien

Hilfe & Unterstützung

Wer Gewalt erlebt oder sich Sorgen um eine andere Person macht, muss damit nicht allein bleiben. Es gibt professionelle Beratung, die zuhört, einordnet und über die nächsten Schritte informiert – unabhängig davon, ob bereits eine Anzeige erstattet wurde.

Logo Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen, Rufnummer 116 016, hilfetelefon.de

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen

116 016

Beim Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen" beraten qualifizierte Fachkräfte Betroffene, Angehörige und Menschen aus dem sozialen Umfeld. Die Beraterinnen informieren über Schutzmöglichkeiten und vermitteln auf Wunsch an Unterstützungsangebote vor Ort.

  • Kostenfrei
  • Anonym
  • Rund um die Uhr erreichbar
  • Mehrsprachige Beratung
  • Barrierearm, auch online

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen" ist ein Angebot des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA). Sicherheitslage.org steht in keiner geschäftlichen Verbindung zu diesem Angebot.

Bei akuter Gefahr wenden Sie sich sofort an die Polizei unter 110, im medizinischen Notfall an 112.